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Mato Grosso, mehr als nur der geografische Mittelpunkt Südamerikas
Cuiabá
Cuiabá, die Hauptstadt des Staates Mato Grosso, ist Ausgangspunkt für Touren und Reisen in eines der großen Naturparadiese dieser Erde: das Pantanal.

Ein Gelbbrust-Ara
Nationalpark Pantanal - Weltnaturerbe der UNESCO
Das Pantanal (dt. Sumpf) ist eines der der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde und beherbergt eine einmalige Tierwelt:
Rote Milane, bunte Sittiche, rosafarbene Löffelreiher, blaue Hyazinthen-Aras, grüne Papageien oder die großen schwarz-rot-weiß gefiederten Tuiuis gehören zu der farbenprächtigen Vogelwelt. Unzählige Alligatoren und Flußotter, die an den Ufern der Flüsse und Seen leben, lassen sich teilweise direkt von der Transpantaneira, einer 145 km langen Schotterstraße, gut beobachten.

Die reichen Fischgründe sind ein Paradies für Angler. Die schmackhaftesten Fische heißen Dourado oder Surubim, am bekanntesten sind die Piranhas und am exotischsten klingen Giripoca und Pirapatunga.
Der Nationalpark Pantanal, der sich vor allem mit dem Boot erkunden läßt, ist auch Lebensraum für Rotwild, Tapire und Zebus, Emus und Brüllaffen. Seltener zu Gesicht bekommt man hingegen Ozelote, Jaguare und Pumas oder Ameisenbären. Das häufigste Säugetier im Pantanal ist der Capybara, der größte Nager der Welt. Mit Glück und Ausdauer lassen sich in der Dunkelheit Nachtvögel und gelbe Anakondas beobachten, die eine Länge von 10 m erreichen können.
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